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Pferde
Endlich da!

Seit Mitte November sind sie nun endlich da, meine zwei Jungs.

Im Pferdeparadies Endorf haben sie einen schönen Platz in einem Offenstall.

Eigentlich... denn bei der Eingliederung der beiden in die Herde gibt es noch etwas Probleme. Es liegt natürlich nicht an den Pferden, sondern am fehlenden Platz im Winter. Auf der Weide könnten sich alte und neue Herdenmitglieder gut aus dem Weg gehen, im Auslauf des Offenstalls ist das etwas schwierig und so stehen die beiden derzeit noch in einem Paddock.

Erstmal  geht es ihnen dort aber auch gut. Hier ein paar aktuelle Fotos:

 
Auf der Sommeralm

Seit Mai sind Jake und Elwood nun auf der Sommeralm.

Leider habe ich kein aktuelles Bild von Jake und Elwood, dafür aber ein, zwei Bilder von dem Tag im Mai, an dem wir sie auf die Alm gefahren haben.

Die Fotos sind auf der "Zwischenstation" enstanden, also in Österreich auf dem Hof, von dem aus sie zur Alm gebracht wurden.

 
Nero


13.02.13

Wir haben schon wieder Familienzuwachs bekommen.

Das ist Nero, unser Shetty-Kinderpony :-)

Den Sommer über werden Jake und Elwood ja in Österreich auf der Alm sein. Da haben wir uns gedacht, könnte es schön sein, im Sommer mit Nina spazierenzureiten. Und inzwischen haben sich auch schon ein paar nette Mädchen gefunden, die Nero auch gerne mal reiten und pflegen möchten. Und ich selbst liebe Ponys ja sowieso. :-)

Also, herzlich willkommen Nero in Deinem neuen Zuhause.

 

 
Jake & Elwood - Spiegel meiner Seele?

15.11.2012

So... lange habe ich nun gebraucht, um diesen Blogbeitrag zu schreiben. Einmal hatte ich ihn schon beinahe fertig, da ist mein Rechner abgestürzt und alles war weg. Aber jetzt endlich...

Eine ganze Weile hat es gedauert, bis mir klar wurde, warum ich die beiden Halbbrüder Whichever und Whereever gemeinsam gekauft habe. 

Also nicht, dass der Kauf der Beiden unüberlegt gewesen wäre, das ganz und gar nicht. Ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht, mir Rat geholt,... aber darüber habe ich ja in einem anderen Beitrag schon ausführlich berichtet. Kurz gesagt waren damals die beiden Hauptgründe, dass ich mir zum einen das Gespannfahren mit den beiden gut vorstellen könnte und zum anderen, dass ich "irgendwie" das Gefühl hatte, dass die beiden zusammengehören und ich sie nicht trennen sollte. 

Doch genau dieses "Irgendwie"-Gefühl hat mich lange nicht losgelassen und dann habe ich das Buch "Dein Pferd - Spiegel Deiner Seele" gelesen. Dieses Buch ist mir an einigen Stellen etwas zu esoterisch gewesen, trotzdem wurde mir einiges viel klarer, aber die wichtigste Frage war die: 

Sind die beiden Brüder etwa wie ein Spiegel für die beiden unterschiedlichen Seiten an mir selbst?

Im Sommer 2012 haben Helmut, ich und die Kids Urlaub gemacht in Österreich. Davor hatten wir uns schon ein paar Monate lang immer wieder über die Möglichkeit eines Pferdes für mich unterhalten, aber nie etwas Konkretes dahingehend verfolg. Und dann geschah wohl alles so, wie es geschehen sollte: 

- Wir haben die Züchterin der beiden Jungs im Urlaub kennengelernt (damals wusste ich noch nichts von den beiden).

- Da wir uns auf Anhieb gut verstanden hatten, haben wir die Adressen ausgetauscht. Ich sagte, ich melde mich mal wegen eines Pferdes bei ihr. 

- Kurz darauf habe ich mich bei ihr gemeldet und sie hatte zu der Zeit die zwei Halbbrüder Whichever und Whereever im Angebot. 

- Ich habe mir Fotos angeschaut und noch bevor ich die beiden live gesehen hatte, war ich schon hin und weg. Allerdings war ich anhand der Fotos noch mehr ein Fan von Whichever gewesen. 

- Ich bin eine Weile später nach Österreich gefahren und hab die beiden auf der Alm besucht. Spontan war dann Whichever mehr mein Favorit, da er mehr auf mich zukam. Es war irgendwie eine Wellenlänge zwischen uns. :-) 

- Doch beide Brüder faszinierten mich letztlich zu sehr, als dass ich mich hätte entscheiden können - so nahm ich beide. 

Das Besondere bei der ganzen Geschichte ist folgendes. Jeder der mich kennt, weiß dass ich eigentlich ein rechter Kopfmensch bin und ziemlich rational denken kann. Trotzdem habe ich während der ganzen Zeit (und das ist mir tatsächlich erst hinterher richtig aufgefallen) nicht ein einziges Mal überlegt, ob ich

- vielleicht noch andere Züchter kontaktieren sollte (zwischen mir und Barbara stimmte einfach die Chemie, ich hab ihr von Anfang an vertraut und das nie in Frage gestellt)

- vielleicht noch andere Pferde anschauen sollte (ich hatte noch nie ein eigenes Pferd und da sollte man sich doch vorher ein bisschen umschauen)

- vielleicht einen Fachmann hinzuziehen sollte (wozu, ich hatte ja Barbara! Viele würden da bestimmt sagen: Klar, die will die Pferderl ja verkaufen, die ist ja nicht objektiv. Stimmt, objektiv nicht, aber eben ehrlich!)

Selten habe ich in meinem Leben so sehr darauf vertraut, dass einfach alles richtig läuft. Ich glaube nicht an Bestimmungen oder Schicksal, aber ich glaube daran, dass sich Dinge manchmal einfach fügen, weil man bestimmte Signale aussendet. 

Warum sind es also jetzt gerade diese beiden Pferde? Whichever und Whereever sind sehr verschieden. Whichever ist der neugierige, aufgeschlossenere, temperamentvollere von den beiden. Klar, dass er mich auf der Alm beim ersten Besuch direkt angesprochen hat mit seiner Art. Er ist die Seite von mir, die mir selbst auch leichter fällt und die ich nach außen hin stärker lebe. Whereever dagegen ist der ängstlichere und sensiblere. Er ist die Seite von mir, die ich selbst auch nicht so gerne eingestehe, die Seite, die mir manchmal das Leben schwerer macht, die aber trotzdem zu mir gehört.  

Nach den ersten Wochen mit den beiden ist es immer noch so: Whichever (jetzt Jake) macht alles mit, kuschelt mit mir und manchmal geht sein Temperament etwas mit ihm durch. Das macht mir aber nichts, ich find's schön, ich kenn das ja von mir ;-) Mit Jake ist die Zeit immer easy. 

Whereever  (jetzt Elwood) schaltet öfter mal auf stur. Er will dann nicht von der Weide gehen, findet alles doof ;-) und scheint mir sagen zu wollen: "Streng Dich nur etwas an, wenn Du mich für Dich gewinnen willst!" Und irgendwie hab ich ihn auch genau dafür gern. Er fordert mich heraus, an mir selbst zu arbeiten! Mit Elwood ist die Zeit immer intensiver. 

Ich habe nun ein Bild im Kopf, eine Vorstellung, einen Traum, der sich folgendermaßen am besten beschreiben lässt: "Wenn ich es eines Tages schaffe, dass diese beiden so verschiedenen Pferde harmonisch als Gespann vor einem Wagen laufen, dann habe ich vielleicht auch meine eigenen beiden widersprüchlichen Seiten ein wenig mehr in Einklang gebracht."  :-)

Ja, ich denke es ist so: Jake & Elwood - Spiegel meiner Seele!

 

 

 
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